- Rechtsanwaltskanzlei Michels und Klatt Werl

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Was heißt eigentlich Fachanwalt?

Der Fachanwalt ist ein Rechtsanwalt, dem aufgrund besonderer theoretischer Kenntnisse und besonderer praktischer Erfahrungen zusätzlich die Fachanwaltsbezeichnung von der Rechtsanwaltskammer verliehen wurde (§§ 2 ff. Fachanwaltsordnung (FAO)). Fachanwälte gibt es zur Zeit in den Bereichen Verwaltungsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Sozialrecht, Insolvenzrecht und Familienrecht.

Allerdings können sich natürlich auch Rechtsanwälte, ohne Fachanwalt zu sein, auf ein bestimmtes Rechtsgebiet spezialisieren.
Ein Fachanwalt hat jedoch einen mehrwöchigen Lehrgang mit mehreren bestandenen schriftlichen Prüfungen zu absolvieren und er muss dies wie seine praktischen Erfahrungen durch eine erhebliche Anzahl von erledigten Fällen gegenüber der Rechtsanwaltskammer vor der Ernennung zum Fachanwalt unter Beweis gestellt haben. Ferner muss er bereits mehrere Jahre als Anwalt tätig gewesen sein. Schließlich muss er jährlich fachspezifische Weiterbildungen gegenüber der Rechtsanwaltskammer nachweisen. Der Fachanwalt bietet also die besondere Gewähr der Spezialisierung und Qualifizierung in einem bestimmten Fachgebiet. Derzeit sind nur ca. 15 Prozent der zugelassenen Anwälte Fachanwälte.

Die Fachanwaltschaft bedeutet jedoch nicht die auschließliche Spezialisierung auf ein bestimmtes Rechtsgebiet. Ein Rechtsanwalt, der noch zusätzlich zum Fachanwalt ernannt wurde, ist auch weiterhin in den anderen Rechtsgebieten tätig, in denen er sich neben dem Rechtsgebiet, in dem er zusätzlich zum Fachanwalt ernannt wurde, bewährt hat.


 
 
 
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